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Damit ist weder gemeint, dass man in der Kindheit in den Zaubertrank gefallen ist, noch die Fähigkeit ein Wildschwein am Stück zu vertilgen. Obelix ist außer seiner bemerkenswerten Körperkraft und seines Appetits unter anderem noch für den verwundert-belustigten Ausdruck „Die spinnen, die Römer“ bekannt. Was er mit Interkulturalität und Psychologie zu tun hat, dazu gleich.

Unterpersönlichkeiten übernehmen das Ruder

Erst kürzlich hat Pixar einen zugleich hoch unterhaltsamen und tiefgründigen Trickfilm herausgebracht: Alles steht Kopf oder im englischen Original Inside Out. In knapp zwei Stunden lernen wir das Mädchen Riley und vor allem ihr emotionales Innenleben kennen. Das ist mal lustig, wenn wir einen Streit zwischen Riley und ihrem Vater aus der Innenperspektive sehen, mal ist es berührend zu beobachten, welche Erinnerungen ihr für immer verloren gehen. Auf jeden Fall ist der Film höchst sehenswert. Vor allem zeigt er (und das sogar, dass Kinder es verstehen!), was passiert, wenn wir Teile von uns unterdrücken und verdrängen. Denn die ganze weggedrückte Energie muss ja irgendwohin, und das geht dann meistens schief. Also geht es darum sogenannte „disowned personalities“ in unser inneres Team zu integrieren.

Über die Arbeit mit Persönlichkeitsanteilen zu interkultureller Kompetenz

Die Arbeit mit den verschiedenen Persönlichkeitsanteilen ist nicht nur im Coaching (z. B. Voice Dialogue), sondern inzwischen auch im interkulturellen Training angekommen. Welcher Anteil von mir hat ein Problem mit dem so passiven japanischen Mitarbeiter? Welcher Anteil ärgert sich jedes Mal aufs Neue über den alles überwachenden, mexikanischen Chef?

Abwertung Teil des Anpassungsprozesses

Das Fremde entweder zu romantisieren oder stattdessen zu verteufeln sind beides erstmal natürliche Reaktionen auf eine Fremderfahrung und sind bei einem beruflichen Auslandseinsatz meist sogar nacheinander stattfindende Phasen des Anpassungsprozesses. Gefährlich wird es erst dann, wenn wir uns zu sehr mit dem Teil von uns identifizieren, der das andere abwertet, dann drohen Vorurteile, Frust, Anpassungsschwierigkeiten bis hin zu Rassismus.

Integration statt Verdrängung

Bei Schulz-von-Thun heißt dieser Abwerter des Fremden „der innere Obelix“. Den haben wir alle, bei den einen ist er dominanter, bei den anderen eher zurückhaltend. In jedem Fall will dieser Teil uns schützen. Aber gut gemeint ist nicht immer gut, also ist eine der Aufgaben eines interkulturellen Trainings oder Coachings den Teilnehmer mit diesem Persönlichkeitsanteil vertraut zu machen. Wieder gilt hier: Nicht wegdrücken, sondern integrieren ist die Devise. Wie das geht? Durch Voice Dialogue oder eine Aufstellung des inneren Teams (z. B. bei mir!), aber es gibt auch erhellende Bücher zum Thema, z. B. Schulz-von-Thun Interkulturelle Kommunikation oder Ich bin viele von Hal und Sidra Stone.

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