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Vor Jahren schon bin ich auf eine Wortverwandtschaft gestoßen, die an mir bis dahin völlig vorbei gegangen war, die mich aber damals tief beeindruckt hat und meine Trainings bis heute maßgeblich beeinflusst: Ästhetik und Anästhesie – zwei Wörter mit dem gleichen griechischem Stamm – aisthesis (Wahrnehmung, Empfindung).

Fragwürdige Gewichtung der Schulfächer

Sir Ken Robinson hat mich drauf gebracht, in einer seiner großartigen Vorträge spricht er von der Tendenz, dass wir innerhalb der Lehrpläne zu wenig Wert auf die Künste legen. Er plädiert dafür, dass Fächer wie Kunst, Musik und Tanz mit den sprachlichen und naturwissenschaftlichen Fächern gleich behandelt werden sollten:

„An Aesthetic experience is one in which your senses are working at their peak when you are present in the current moment, when you are fully alive. An anaesthetic experience is when you shut your senses off and deaden yourself to what’s happening“ Sir Ken Robinson

Lernen mit allen Sinnen

Das ist jetzt kein Plädoyer für Heavy Metal auf Anschlag, wenn man gerade dabei ist sich komplizierte Business-Modelle zuzuführen oder Bewerbungen zu schreiben. Aber gerade in Trainings- und Präsentationssituationen, wenn man den Teilnehmern oder Zuhören etwas zeigen möchte, sind Wörter, Graphiken und Zahlen oft zu wenig. Das, was man meint, kommt nur zum Teil an und hat vor allem kaum Nachhaltigkeit.

Schon der gute Schiller hat sich seine Gedanken zu Ästhetik und Lernen gemacht, in seiner Schrift Über die ästhetische Bildung des Menschen (um die ich während dem Studium einen weiten Bogen gemacht habe) sagt er: „Der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Wortes Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt“. Es geht also um Mensch-Sein und die Verwirklichung des Mensch-Seins durch spielerisches und ästhetisches Handeln. Oder so. Und nicht nur Schiller, sondern so ziemlich alle großen Reformpädagogen des letzten Jahrhunderts sprechen von der ästhetischen Bildung – von der Erfahrung der Umwelt durch alle Sinne.

Also Ästhetik statt Anästhesie, denn wer kann schon von sich behaupten, dass er unter Betäubung gut lernt?

Dance your PhD

John Bohannon hat dazu einen inspirierenden und beeindruckenen Ted Talk geliefert, den ich mir immer wieder anschauen muss:

Ästhetik wichtiger Baustein im Lernprozess

In meinen Trainings lege ich großen Wert auf die Einbeziehung möglichst vieler Sinne. Ob das nun das Unterlegen von Übungen mit passender Musik, visuell ansprechende Materialien und Präsentationen, die Gestaltung der Räumlichkeiten (soweit möglich) oder die Übungen selbst sind, die meine Teilnehmer ästhetisch fordern – Ästhetik ist bei mir nie nur ein „nice to have“ sondern vielmehr „part of the process“.

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