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Kennst du das? Du wünscht dir eine Veränderung, du hast vielleicht sogar schon recht konkrete Vorstellungen davon, wie die aussehen soll, aber irgendwas hält dich zurück? Damit bist du nicht allein: Selbstsabotage ist eines der Themen, mit denen wir am häufigsten im Coaching zu tun haben. Und die sogenannten limitierenden Glaubenssätze spielen dabei eine ganz große Rolle. Sätze wie: „Ich bin nicht clever genug.“ oder „Ich kann kein Geld verdienen.“ gehören auch dazu.

Die gute Nachricht: Sobald man mal seine limitierenden Glaubenssätze identifiziert hat und sie formulieren kann, kann man sie auch auflösen. Nicht jeden immer gleich einfach und schnell, das ist klar. Aber es geht, und es geht sogar sehr gut!

Mit diesem Tool, kannst du das sofort selber ausprobieren. Ein guter Teil davon basiert übrigens auf „The Work“ von Katie Byrons – ein hilfreiches Buch, falls du tiefer ins Thema einsteigen willst.

Neugierig geworden? Na dann, legen wir gleich mal los! Du brauchst Papier und Stift und natürlich deinen limitierenden Glaubenssatz.

Versuch dabei so spezifisch wie möglich zu sein. „Ich kann mich nicht selbstständig machen, ist z. B. nicht sehr spezifisch. Warum kannst du das nicht? Sorgst du dich um die Sicherheit, die dir ohne Festanstellung fehlt? Dann wäre der Glaubenssatz eher „Wenn ich selbstständig bin, dann habe ich keine Sicherheit“. Klar, was gemeint ist? Du solltest dich immer fragen: worum geht es hier eigentlich? Dann kommst du ziemlich schnell auf den eigentlichen Glaubenssatz. Los geht’s:

Du schreibst also den Satz ganz oben auf ein Blatt Papier, darunter folgen dann die 5 Fragen:

  1. Ist das wahr?
  2. Kannst du absolut und zu 100% sicher sein, dass das wahr ist?
  3. Was passiert mit dir und wie reagierst du, wenn du diesen Satz glaubst?
  4. Wer bzw. wie bist du, würde es diesen Satz in deinem Leben nicht geben?
  5. Was gönnst du dir mit damit an diesen Satz zu glauben?

Ein Beispiel aus meinem Leben: Ich traue mich immer noch nicht, unser Boot ohne Hilfe anzulegen. Ablegen ja, Segeln ja, aber anlegen? Uhhhhhh. Ja, das Boot ist schwer und nicht einfach zu manövrieren, sogar dem erfahrenen und geübten Skpper gelingt es – gerade bei Wind – nicht immer beim ersten Versuch. Du merkst schon, ich habe einen Heidenrespekt vor dem Manöver!

Mein Glaubenssatz wäre demnach: „Ich kann das Boot nicht alleine anlegen.“ und den löse ich jetzt mal exemplarisch auf!

  1. Ist das wahr?  – Ich würde schon sagen, ich habe es ja noch nicht geschafft!
  2. Kannst du absolut und zu 100% sicher sein, dass das wahr ist? – Wahrscheinlich nicht, dazu habe ich es zu selten wirklich versucht.
  3. Was passiert mit dir und wie reagierst du, wenn du diesen Satz glaubst? – Ich mache mich klein, ich bin nicht unabhängig, ich schäme mich sogar ein bisschen und mich ärgert, dass ich so dem Klischee entspreche, dass der Mann manövriert und die Frau in der Bordküche steht.
  4. Wer bzw. wie bist du, würde es diesen Satz in deinem Leben nicht geben? – Ich wäre unabhängig und könnte jederzeit alleine segeln gehen (und würde das dann auch bei jeder Gelegenheit tun). Ich wäre stolz auf mich und fände das verdammt cool.
  5. Was gönnst du dir mit damit an diesen Satz zu glauben? – Ich nehme mich damit natürlich raus, ich bin nicht zuständig! Es ist schließlich ja eine ziemlich bequeme Haltung zu sagen, dass man etwas nicht kann. Tja blöd, was? Kann ich wohl leider jetzt nicht mithelfen. Schade schade, Schokolade!

So, jetzt bist du dir quasi schon mal etwas mehr auf die Schliche gekommen, sehr gut. Im nächsten Schritt geht es jetzt um die Umkehrung deines Glaubenssatzes und um die Verankerung des positiven Gefühls im Körpergedächtnis!

Die Umkehrung meines Satzes wäre dann: „Ich kann das Boot alleine anlegen.“

Wow, der Satz zaubert mir sofort ein fettes Grinsen ins Gesicht! Wenn ich dann weiter in mich reinspüre (und darum geht es beim letzten Teil der Übung), stelle ich fest, dass sich mein Brustkorb weitet, ich tiefer atme, ich mich innerlich und äußerlich aufrichte, den Kopf höher halte und ich lächle.

Welche Körperreaktionen hast du, wenn du deinen limitierenden Glaubenssatz umkehrst? Nimm dir die Zeit um es ganz genau zu erforschen und dich in dieses Gefühl so richtig reinzulegen – bade darin. Ich verspreche dir, es lohnt sich und beschleunigt das Auflösen deiner Glaubenssätze um ein Vielfaches. Warum das so ist? Das hat ganz viel mit der Ausschüttung von Hormonen zu tun und dazu gibt es demnächst einen eigenen Artikel.

Hier übrigens mein Facebook Live zum Thema:

Schreib mir gern, wie es dir bei der Übung ging, oder ob du vielleicht noch Fragen dazu hast!

 

Wenn du das spannend findest und du gerne noch mehr Übungen hättest um sofort selber loszulegen, dann hol dir mein Workbook mit 5 meiner Lieblingsübungen aus dem Coaching! Das bekommst du von mir geschenkt, wenn du dich für meine Impuls-Mails einträgst. 

Du willst gleich so richtig loslegen? Dann hol dir mein Video mit den 8 Tipps, mit denen du deiner Vision schnell näher kommst. Dazu gibt’s Arbeitsblätter und außerdem mein Workbook. Auch das kostet dich keinen Cent, wenn du dich für meine Impulsmauls einträgst

 

Willst du wissen, wie du sofort (fast) jede Beziehung verbessern kannst? Dann lies hier weiter!

 

Oder interessiert dich, wie wir unsere große Vision mit den Kindern auf ein Segelboot zu ziehen, geplant und umgesetzt haben? Dann schau doch mal hier rein.

 

Wenn du mit mir zusammen deinen limitierenden Glaubenssätzen auf den Leib rücken möchtest, dann kontaktier mich gleich für ein unverbindliches Strategiegespräch oder schreib mich direkt an: kontakt@rikepaetzold.de!